Carlo Acutis - Missionar im Internet

Veröffentlicht am 12.10.2021

Spiritualität - Carlo Acutis hat 1991 bis 2006 gelebt. Er opferte die Leiden seiner Leukämie-Erkrankung für die Kirche auf. Seine Interessen richteten sich auf Computer-Programmierung, Filmmontagen und Webseiten. Seine Leidenschaft für Informatik nutzte er, um zu evangelisieren und die Liebe zur Eucharistie zu verbreiten. Um eucharistischen Wunder bekannt zu machen, programmierte er eine eigene Homepage. Am 10. Oktober 2020 wurde Carlo Acutis in Assisi selig gesprochen. Wer der Jugendliche war, was sein Leben ausgemacht hat, das erfahren Sie heute. Zu Gast ist Thomas Alber, der ein gleichnamiges Buch über Carlo Acutis geschrieben hat, und Pater Hubertus Freyberg. Außerdem werden wir die Mutter von Carlo Acutis hören!



Carlo Acutis - Missionar im Internet.

Spiritualität um 14:00 Uhr mit Thomas Alber, Autor und Pater Hubertus Freyberg

In unserer Rubrik Spiritualitätkönnen Sie diese und weitere Sendungen nachhören, downloaden und gerne teilen.

Der "Computer-Nerd" Carlo Acutis

Carlo Acutis wurde 1991 in London als Sohn italienischer Eltern geboren. Aufgewachsen ist er in Italien, wo er bereits im Alter von sieben Jahren die Erstkommunion empfing. Er besuchte täglich die Heilige Messe, betete den Rosenkranz und ging regelmäßig beichten. Die heilige Eucharistie war für ihn "die Autobahn in den Himmel". Diese Herzensangelegenheit verband er mit seiner Leidenschaft fürs Programmieren. Bereits als Kind soll er Algorhythmen geschrieben und Webseiten und Layouts für Internet-Zeitungen gestaltet haben - Fertigkeiten, die man für gewöhnlich im Informatikstudium erlernt.



Eine Datenbank eucharistischer Wunder

Im Alter von elf Jahren begann Carlo, ein Online-Verzeichnis eucharistischer Wunder anzulegen. Seine Begründung: "Je häufiger wir die Eucharistie empfangen, desto ähnlicher werden wir Jesus. So bekommen wir hier auf Erden einen Vorgeschmack auf den Himmel." In der Datenbank sind auch alle Orte enthalten, die er mit seiner Familie besuchen wollte. Zweieinhalb Jahre arbeitete er an der Datenbank, die er mit 14 fertiggestellt hat. 2006 erhielt Carlo die Diagnose Leukämie. Seine Leiden opferte er der Kirche und dem Papst auf. Nach seinem Tod am 12. Oktober 2006 wurde er seinem Wunsch entsprechend auf dem Friedhof in Assisi beigesetzt. Am 6. April 2019 wurden seine sterblichen Überreste in die Kirche Santa Maria Maggiore in Assisi überführt. Im Oktober 2020 wurde er in Assisi seliggesprochen.

Gleichnamiges Buch:

Carlo Acutis

Missionar im Internet

Thomas Alber

Fe Medien 2020

ISBN /EAN: 9783863572891

144 Seiten, zahlreiche Farbbilder, Klappenbroschur (Paperback)