Gott hat uns zur Freude berufen

Veröffentlicht am 12.02.2024

Spiritualität - In der Karnevalszeit ist viel von Freude die Rede. Wir schauen mit Pater Dr. Johannes Poblotzki, was der Glaube über die Freude sagt.

In den Tagen des Karnevals ist viel von Freude die Rede. Wir schauen in dieser Sendung mit Pater Dr. Maria Poblotzki CB, was uns der Glaube über die Freude sagt.

Pater Dr. Maria Poblotzki ist seit 2005 Priester der Gemeinschaft der Seligpreisungen. Seine Schwerpunkte liegen in der Begleitung und Unterscheidung von Berufung, Jugendarbeit, geistliche Begleitung und im Abhalten von Seminaren und Exerzitien über verschiedene Themen der Spiritualität. Pater Poblotzki ist Regens des Priesterseminars der Gemeinschaft sowie Mitglied der Generalleitung der Gemeinschaft der Brüder in Blagnac in Frankreich.

Gott hat uns zur Freude berufen

Spiritualität um 14:00 Uhr mit Pater Dr. Johannes Maria Poblotzki CB (Gemeinschaft der Seligpreisungen), Regens, Blagnac in Frankreich
Sendung verpasst? In unserem Podcast Spriritualitätkönnen Sie die Sendung nachhören, downloaden und teilen.

Drei passende Stellen im Katechismus der Katholischen Kirche

Gott hat uns zur Freude erschaffen und berufen:

KKK1: "Gott ist in sich unendlich vollkommen und glücklich. In einem aus reiner Güte gefaßten Ratschluß hat er den Menschen aus freiem Willen erschaffen, damit dieser an seinem glückseligen Leben teilhabe. Deswegen ist er dem Menschen jederzeit und überall nahe. Er ruft ihn und hilft ihm, ihn zu suchen, ihn zu erkennen und ihn mit all seinen Kräften zu lieben. Er ruft alle durch die Sünde voneinander getrennten Menschen in die Einheit seiner Familie, die Kirche. Er tut es durch seinen Sohn, den er als Erlöser und Retter gesandt hat, als die Zeit erfüllt war. In ihm und durch ihn beruft er die Menschen, im Heiligen Geist seine Kinder zu werden und so sein glückseliges Leben zu erben."   Die Stelle im Katechismus nachlesen

Die Sehnsucht nach Glück ist in das Herz des Mensch eingeschrieben:

KKK 1718: Die Seligpreisungen entsprechen dem natürlichen Verlangen nach Glück. Dieses Verlangen geht auf Gott zurück. Er hat es in das Herz des Menschen gelegt, um ihn an sich zu ziehen, denn Gott allein vermag es zu erfüllen:

„Gewiß wollen wir alle glücklich leben, und im Menschengeschlecht gibt es niemand, der diesem Satz nicht zustimmt, noch bevor er voll ausgesprochen ist" (Augustinus, mor. eccl. 1,3,4).   Die Stelle im Katechismus nachlesen

Die Freude ist eine Frucht des Heiligen Geistes:

KKK1832: Die Früchte des Geistes sind Vollkommenheiten, die der Heilige Geist in uns als die Erstlingsfrüchte der ewigen Herrlichkeit hervorbringt. Die Überlieferung der Kirche zählt deren zwölf auf: „Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Langmut, Sanftmut, Treue, Bescheidenheit, Enthaltsamkeit, Keuschheit" (Gal 5,22-23 Vg.).   Die Stelle im Katechismus nachlesen