Arbeitsmigranten aus Osteuropa: Bleiben oder gehen?

Veröffentlicht am 26.05.2023

Lebenshilfe - Arbeitskräfte aus Osteuropa sind wichtig für die deutsche Wirtschaft. Aber den ärmeren Heimatländern fehlen dadurch qualifizierte Leute.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Pfingstaktion des katholischen Osteuropa-Hilfswerks Renovabis stehen die Arbeitsmigranten aus Osteuropa. Mit dem Motto "Sie fehlen. Immer. Irgendwo." spielt Renovabis auch auf das Dilemma der Zuwanderer an.

Denn in Deutschland gibt es mittlerweile ganze Wirtschaftszweige, die zusammenbrechen würden, wenn es diese Arbeitssuchenden aus dem Osten Europas nicht gäbe: die fleischverarbeitende Industrie, das Baugewerbe, die Gastronomie, die Landwirtschaft oder der Fernverkehr. Seit die EU ab 2004 schrittweise nach Osten ausgeweitet wurde, kommen Migranten vor allem von dort – aus Rumänien, Polen und Bulgarien. Und sie werden nach wie vor gebraucht – vielleicht sogar immer mehr.

Aber wie sieht es mit den Ursprungsländern aus? Ziehen wir aus den ärmeren Ländern Europas systematisch die qualifizierten Arbeitskräfte ab? Über das Dilemma der Arbeitsmigranten sprechen wir mit dem Geschäftsführer von Renovabis, Pfarrer Prof. Thomas Schwartz. Die Perspektive aus Osteuropa nimmt Dr. András Márton ein, der Caritasdirektor Erzdiözese Alba Iulia in Rumänien.

Renovabis Pfingstaktion

Bleiben oder gehen? Das Dilemma der Arbeitsmigranten aus Osteuropa

Lebenshilfe heute um 10:00 Uhr mitPfarrer Prof. Dr. Thomas Schwartz, Geschäftsführer Renovabis undDr. András Márton, Caritas Direktor der Erzdiözese Alba Iulia, Rumänien

Sendung verpasst? In unserem Podcast Christ und Weltkönnen Sie die Sendung nachhören, downloaden und gerne teilen.

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