Genitalbeschneidung - Hilfe für die Opfer eines grausamen Rituals

Veröffentlicht am 06.02.2024

Lebenshilfe - Mädchenbeschneidung ist vor allem in Afrika verbreitet. Maren Bröer vom Netzwerk Rafael und der Journalist Günter Haverkamp setzen sich für Aufklärung und Hilfeleistungen ein.

Die Beschneidung der Geschlechtsorgane bei Mädchen ist besonders in Afrika verbreitet. Dabei hinterlässt das grausame Ritual Wunden fürs Leben - nicht nur am Körper, sondern auch in der Seele der traumatisierten Kinder. Und auch Mädchen, die in Deutschland leben, sind gefährdet: Oft sorgt die Großfamilie beim Heimaturlaub dafür, dass das Kind mit der Beschneidung den Stammestraditionen gemäß "ordentlich auf sein Frausein vorbereitet" wird.

Am internationalen Tag gegen die Genitalverstümmelung sprechen wir in der Lebenshilfe mit Maren Bröer vom Netzwerk Rafael e.V. und dem Journalisten Günter Haverkamp, Geschäftsführer der Aktion Weißes Friedensband e.V. Beide setzen sich für Aufklärung ein, damit die in vielen Ländern übermächtige Tradition der weiblichen Beschneidung durchbrochen werden kann. Außerdem hören wir von den Erfahrungen mit einem "Safehouse" in Tanzania, wo Mädchen Unterschlupf finden, die vor der drohenden Beschneidung aus ihren Familien flüchten.

Genitalverstümmelung - der Kampf gegen ein grausames Ritual

Lebenshilfe heute um 10:00 Uhr mit Moderatorin Gabi Fröhlich und Maren Bröer, Netzwerk Rafael e.V., sowie Günter Haverkamp, Aktion Weißes Friedensband e.V.
Sendung verpasst? In unserem Podcast Christ und Welt können Sie diese und weitere Sendungen hören.

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