In zwei Tagen ist Valentinstag. Der Tag der Liebenden gehört zu den Festen mit kirchlichem Ursprung, die von kommerziellen Interessen gekapert wurden.
Aber eigentlich steht dahinter eine kluge Erkenntnis: Eine glückliche Beziehung braucht Momente der besonderen Aufmerksamkeit und Zeichen der Wertschätzung.
In der Lebenshilfe sammeln wir mit dem Kommunikationsberater Martin Kugler Tipps für die Vorbereitung des Valentinstages. Kugler betont dabei als Gründer des Portals Kathtreff für katholische Partnersuchende, dass mit diesen Fragen sich auch die beschäftigen sollten, die ihren Partner fürs Leben noch nicht gefunden haben.
Am diesjährigen Valentins-Wochenende findet in Zagreb die erste internationale katholische Single-Konferenz statt. Mehr Infos über das Treffen vom 13.-15. Februar 2026 finden Sie unter catholicsinglesummit.com
Vorbereitung auf den Valentinstag: eine Übung für ein glückliches Leben zu zweit
⏰ Lebenshilfe am 12.02.2026 um 10:00 Uhr
➡️ mit Martin Kugler, Gründer von Kathtreff
Sendung verpasst? In unserem Podcast Lebenshilfe können Sie diese und weitere Sendungen anhören, downloaden und teilen.
Stichwort Valentinstag - Hl. Valentin von Terni
⏰ Kalenderblatt am 14.02.2026 um 08:00 Uhr
➡️ mit Werner Loss, Autor
Die Geschichte hinter dem Valentinstag
Der Valentinstag gilt als Tag der Verliebten, an dem sich die Paare gegenseitig kleine Zeichen der Aufmerksamkeit schenken. Seinen Ursprung hat der Tag im christlichen Gedenken an den Märtyrer Valentin. An dieser Stelle beginnt es bereits schwierig zu werden mit der Beschreibung der Wurzeln des Valentinstages, da das römische Märtyrerverzeichnis für denselben Tag gleich zwei Märtyrer mit dem Namen Valentin nennt.
Valentin von Rom lebte als Priester um 270 nach Christus zur Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Claudius. Durch seinen Ruf der Heiligkeit wurde der Kaiser auf ihn aufmerksam. Kaiser Claudius ließ Valentin zu sich rufen, um ihn für die römische Religion zu gewinnen und so dem römischen Christentum zu schaden, indem er es eines wichtigen Vorbildes berauben zu versuchte. Valentin aber blieb Christus treu, was den Kaiser so beeindruckte, dass er ihn in die Gefangenschaft zu einem adeligen Römer schickte. Dieser sollte ihn von der heidnischen Religion überzeugen. Nachdem Valtentin aber dessen blinde Tochter heilte, wurde dieser stattdessen mit seiner ganzen Familie Christ. Daraufhin ließ der Kaiser Valentin durch Enthauptung hinrichten.
Eine andere Überlieferung erzählt, dass Valentin von Rom gegen das Verbot von Kaiser Claudius Liebespaare nach dem christlichen Ritus getraut haben soll, woraufhin er hingerichtet wurde. Ob dies aber der Grund ist, warum der Valentinstag als Tag der Verliebten gilt, ist nicht vollständig gesichert. Es gibt auch die Vermutung, dass der Brauch den 14. Februar als Tag der Verliebten zu feiern auf ein heidnisches Fest der römischen Göttin Juno zurückgeht, die als Schützerin von Familie und Ehe galt. Im heidnischen Rom gab es an diesem Tag den Brauch der „Liebeslotterie“. Durch das Ziehen von Losen fanden in scherzhafter Form Liebespaare zusammen. Die Christen sollen den Topos des Festes übernommen, aber den Brauch geändert haben, indem sie die Namen von Heiligen auf die Zettel geschrieben haben.
Valentin von Terni, lebte ungefähr 70 Jahre später als Bischof von Terni in Umbrien (Italien) und ist vor allem bekannt dafür viele Menschen durch Krankenheilungen für den christlichen Glauben gewonnen zu haben. Im Mittelalter war er daher in der Verehrung sehr beliebt und wurde vor allem bei Epilepsie um Fürsprache angerufen.
Da beide Heilige zeitlich sehr nah beieinander liegen und es einige Gemeinsamkeiten gibt, geht die Meinung der Historiker dahingehend, dass es sich bei beiden sogar um dieselbe Person handelt. In jedem Fall dürfen wir auf die Fürsprache des Heiligen Valentin für alle Verliebten oder sich noch auf der Suche befindenden Personen vertrauen.
