Arbeiten im Krisengebiet – Ein Missionar berichtet aus dem Südsudan

Geschrieben am 18.04.2026
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Interview des Tages – Pater Gregor Schmidt, Comboni-Missionar im Südsudan, berichtet über Krieg, Hunger und Hoffnung im Schatten des Sudan-Konflikts.

Der Südsudan sollte nach seiner Unabhängigkeit im Jahr 2011 ein Neuanfang sein. Doch bis heute leidet das jüngste Land der Welt unter anhaltender Gewalt, massiver Armut und politischer Instabilität. Viele Beobachter sprechen inzwischen von einem "gescheiterten Staat".

Zugleich verschärft der seit 2023 eskalierende Bürgerkrieg im Nachbarland Sudan die Situation dramatisch. Millionen Menschen sind auf der Flucht, die Versorgungslage spitzt sich zu, und die ohnehin fragile Stabilität im Südsudan gerät weiter unter Druck.

Während in Berlin eine internationale Sudan-Konferenz über Wege aus der humanitären Katastrophe berät, sind die Auswirkungen des Konflikts im Südsudan längst spürbar.

Wie erleben die Menschen vor Ort diese Krise? Welche Rolle spielt die Kirche inmitten von Unsicherheit, Armut und Gewalt? Und gibt es trotz allem Anlass zur Hoffnung?

Darüber sprechen wir mit dem Comboni-Missionar Pater Gregor Schmidt. Er lebt seit 2009 im Südsudan und arbeitet als Seelsorger unter dem Volk der Nuer im Schwemmgebiet des Nils. Aus seiner langjährigen Erfahrung gibt er Einblicke in den Alltag der Menschen, die humanitäre Lage und die Bedeutung kirchlicher Arbeit in einer der schwierigsten Regionen der Welt.

Arbeiten im Krisengebiet - Ein Missionar berichtet aus dem Südsudan

⏰Interview des Tages am 18.04.2026 um 08:15 Uhr
➡️mit Pater Gregor Schmidt, Comboni-Missionar im Südsudan

Hier können Sie die Sendung nachhören.

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