Der einstige Neonazi Leo Neuman (Pseudonym) beschreibt in der Sendung die Versuchungen rechtsextremen Gedankenguts und seinen gefährlichen Ausstieg aus der Szene.
In seinem Zimmer hing ein Bild von Adolf Hitler. Das Dritte Reich faszinierte Leo Neuman schon von Jugend an – inmitten seines von häuslicher Gewalt, emotionaler Kälte und Alkohol geprägten familiären Umfelds versprach die Naziideologie Halt und Orientierung.
Als junger Mann stieg er tief in die rechtsextreme Szene ein, wurde Mitglied der NPD und der "Nationalistischen Front". Doch als bei Brandanschlägen auch Frauen und Kinder Opfer der entfesselten Gewalt wurden, regte sich das Gewissen des überzeugten Neonazis …
In der Lebenshilfe beschreibt Leo Neuman den schmerzhaften und gefährlichen Weg aus der Szene und wie der christliche Glaube ihm schließlich die Heimat geschenkt hat, die er seit seiner Kindheit vergeblich gesucht hatte. Dabei sprechen wir mit dem Autor von Trügerische Heimat auch über neue rechtsextreme Tendenzen – und darüber, wie man sie von legitimen konservativen Positionen unterscheiden kann.
Die wahre Heimat. Wie ich als heidnischer Nazi zum Reich Gottes fand
⏰Lebenshilfe am 16.03.2026 um 10:00 Uhr
➡️mit Leo Neuman (Pseudonym), Autor
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"Ein aufrüttelndes Zeitzeugnis – und ein wichtiges Buch in einer Gesellschaft, in der extremistisches Gedankengut erneut erschreckend an Einfluss gewinnt."
In seinem Buch gewährt er seltene Einblicke in die verborgenen Strukturen des Rechtsextremismus, schildert den gefährlichen und schmerzhaften Weg aus der Szene – und erzählt, wie er im christlichen Glauben schließlich Sinn und Halt für sein Leben findet. (Quelle SCM-Shop)
Titel: Trügerische Heimat
Autor: Leo Neuman, Hauke Burgarth
Preis: 22,00 €
ISBN: 978-3-86334-412-2
Verlag: adeo
