Von Links: Das Elternhaus: Burg Dinklage; Die Bischofsweihe von Galen im Jahr 1933; Postkarte vom Müsteraner Dom aus dem Jahr 1936; Portrait von Clemens August von Galen.
Gestern war der Gedenktag des Seligen Kardinal Clemens August von Galen, dem Bischof von Münster. Er lebte vom 16. März 1878 bis 22. März 1946. Gestern war sein 80. Todestag
Er gilt als einer der Gegner der Nationalsozialisten. Durch seine Predigten, die er 1941 gehaltenen hatte, erhielt er den Beinamen der „Löwe von Münster".
Sein bischöflicher Wahlspruch hieß "Nec laudibus nec timore"- auf deutsch: Nicht Menschenlob, nicht Menschenfurcht soll uns bewegen. Er half Papst Pius XI. die Enzyklika „Mit brennender Sorge“, die er im Jahr 1937 gegen die Nazis vorlegte, zu schreiben.
Joseph Goebbels machte sich am 22. November 1941 nach einem Gespräch mit Hitler folgende Notiz: „Den Bischof Galen hat er auf dem Kieker, und er lässt jede einzelne Handlung dieses Landesverräters beobachten. Er will in einem günstigen Moment zuschlagen. Und dann gibt es für den katholischen Klerus nichts zu lachen“.
Wer war dieser Kardinal von Galen? Warum war er so verhasst von den Nationalsozialisten? Und vor allem, woher nahm er die Kraft und den Mut für den Widerstand?
Das erfahren Sie heute von Pfr. Markus Trautmann aus Dülmen, der schon mehrere Bücher über von Galen geschrieben hat.
Der Löwe von Münster - Glaube gegen Unrecht
⏰Interview des Tages am 21.03.2026 um 08:15 Uhr
➡️mit Pfr. Markus Trautmann, Autor
Hier können Sie die Sendung nachhören.
Kardinal von Galen - der Löwe von Münster
⏰Talk und Musiksendung am 22.03.2026 um 13:00 Uhr
➡️mit Pfr. Markus Trautmann, Autor
Das Elternhaus: Burg Dinklage; Public Domain
Postkarte vom Müsteraner Dom aus dem Jahr 1936: CC BY-NC-SA @ Stadtmuseum Münster
Die Bischofsweihe von Galen im Jahr 1933: Bundesarchiv, Bild 183-1986-0407-511, via wikicommons
Portrait von Clemens August von Galen: Domkapitular Gustav Albers († 1957), via wikicommons
