"Magnifica humanitas" – die erste Enzyklika von Papst Leo XIV.

Geschrieben am 25.05.2026
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In seiner ersten Enzyklika setzt sich Papst Leo XIV. mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinander. Hier können Sie das Schreiben lesen.

Papst Leo XIV. hat mit Magnifica humanitas seine erste Enzyklika veröffentlicht. Im Zentrum steht das Thema der Künstlichen Intelligenz (KI). Anlässlich des 135. Jahrestags von Rerum novarum betont er darin die Bedeutung des Schutzes der menschlichen Würde und setzt sich für Wahrheit, menschenwürdige Arbeit, soziale Gerechtigkeit und Frieden ein.

Unter anderem betont die Enzyklika:

  • Die Würde des Menschen muss stets wichtiger bleiben als Profit, Effizienz oder reine Kontrolle.
  • Künstliche Intelligenz darf nicht zur Manipulation, Überwachung oder Entmenschlichung eingesetzt werden.
  • Arbeit, Wahrheit, soziale Gerechtigkeit und Frieden verdienen besonderen Schutz.
  • Technologischer Fortschritt darf nicht ausschließlich den Interessen einzelner Konzerne oder Staaten dienen.

Besonders nachdrücklich warnt Leo XIV vor einer Gesellschaft, in der Menschen nur noch als Datenquellen, Ressourcen oder wirtschaftliche Faktoren gesehen werden. Stattdessen ruft er zu einer "Zivilisation der Liebe" auf – einer Kultur, die von Verantwortung, Solidarität und echter Menschlichkeit geprägt ist.

Die ganze Enzyklika können Sie hier in deutscher Sprache lesen:

Vorstellung durch Papst Leo XIV. selbst
Hier können Sie die Sendung nachhören.

Ein erster Überblick von Guido Horst
Hier können Sie die Sendung nachhören.

Zusammenfassung und Einschätzung von Bischof Heiner Wilmer
Hier können Sie die Sendung nachhören.

Einschätzung von Christopher Olah, Mitgründer von Anthropic (Künstliche Intelligenz-Unternehmen)
Hier können Sie die Sendung nachhören.