EU ermöglicht Abtreibungs-Tourismus durch die Hintertür

Geschrieben am 02.03.2026
von

Interview des Tages – EU lehnt Abtreibungsfonds ab, ermöglicht ihn aber durch die Hintertür. Gespräch mit EU-Korrespondenten Thomas Philipp Reiter.

Die Europäische Kommission hat ihre offizielle Antwort auf die Europäische Bürgerinitiative „My Voice, My Choice“ bekanntgegeben und die zentrale Forderung nach Einrichtung eines eigenen EU-Fonds zur Finanzierung von Abtreibungen abgelehnt. 

Die Europäischen Bürgerinitiative „My Voice, My Choice“ hatte gefordert, einen EU-weiten Finanzierungsmechanismus für Abtreibungen einzurichten. Damit sollten Abtreibungen sowie die Reisekosten für Personen bezahlt werden, die in Länder mit liberaleren Abtreibungsgesetze reisen, um dort abzutreiben. 

Zwar wurde dies nun abgelehnt, aber dafür hat die EU-Kommission erstmals die Möglichkeit eröffnet, diese aus einem bestehenden Fonds, dem Europäischer Sozialfonds Plus (ESF+), zu finanzieren. Zum ersten Mal betont die Europäische Kommission damit, dass EU-Gelder für die Finanzierung von Abtreibungsleistungen genutzt werden können.

Im Interview des Tages ordnet Thomas Philipp Reiter, Journalist und langjähriger EU-Korrespondent, die Erklärung der EU-Kommission ein und beleuchtet die Drahtzieher sowie Konsequenzen der Entscheidung. 

EU-Kommission entscheidet über Abtreibungs-Fonds

⏰Interview des Tages am 02.03.2026 um 08:15 Uhr
➡️ mit Thomas Reiter, Journalist, langjähriger EU-Korrespondent für Medien in Deutschland und den Niederlanden

Sendung verpasst? In unserem Podcast Interview des Tageskönnen Sie diese und weitere Sendungen anhören, downloaden und teilen.