Modernes Abbild des Grabtuchs, koloriert
Das Grabtuch von Turin fasziniert Forscher bis heute. Zuletzt durchleuchteten Wissenschaftler die Fäden des Stoffs, in das der Körper Jesu im Grab eingewickelt gewesen sein soll, mithilfe modernster Röntgentechnik. Mit einer 3D-Modellierung versuchten andere, die Gestalt in dem Tuch zu rekonstruieren. Und das Internet ist voll mit KI-Animationen, die auf Grundlage des geheimnisvollen Bildes auf dem Tuch einen möglichst originalgetreuen Jesus zum Leben zu erwecken versuchen.
Der Historiker Dr. Michael Hesemann verfolgt die Entwicklungen rund um die berühmtesten Reliquie der Christenheit seit Jahrzehnten. Im Standpunkt bringt er uns auf den neuesten Stand. Das 4,40 Meter lange und 1,13 Meter breite Grabtuch von Turin gehört zu den meistuntersuchten archäologischen Objekten der Welt. Es zeigt Ganzkörper-Spuren eines gegeißelten und gekreuzigten Mannes. Über Alter und Ursprung des Stoffs wird seit dem Mittelalter gestritten. Selbst mit modernsten Techniken konnte noch nicht geklärt werden, wie der Abdruck des Mannes auf den Stoff gelangt ist.
Das Grabtuch von Turin: Neue Forschungen zur berühmtesten Reliquie der Christenheit
⏰Standpunkt am 01.03.2026 um 20:00 Uhr
➡️ mit Dr. Michael Hesemann, Historiker und Autor
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