Vor 100 Jahren, am 5. März 1926, begannen bei Therese Neumann – auch bekannt als die Resl von Konnersreuth – die Stigmatisierungen. Intensive Visionen vom Leiden Christi, blutende Wunden und Berichte über jahrzehntelanges Fasten machten sie zu einer der bekanntesten Mystikerinnen des 20. Jahrhunderts.
Schon zu Lebzeiten reisten tausende Menschen zur Resl von Konnersreuth – darunter Gläubige, aber auch Kritiker. Für die einen war sie eine große Mystikerin, für andere eine Schwindlerin. Einer dieser Skeptiker war Fritz Gerlich. Er wollte Sie als Schwindlerin enttarnen. Doch die Begegnung mit der Resl beeindruckte ihn tief. Schließlich wurde Gerlich sogar katholisch.
Ende der 1920er Jahre versammelte sie einen Intellektuellenzirkel um sich, darunter auch Fritz Gerlich, und inspirierte die Gruppe zum Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Bis heute pilgern jährlich tausende Menschen an ihr Grab, ihr Seligsprechungsprozess ist eröffnet.
100 Jahre Stigmata: Die Resl von Konnersreuth
⏰Interview des Tages am 05.03.2026 um 08:15 Uhr
➡️ mit P. Gregor Lenzen
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