Am 18. Februar 2026 jährte sich Martin Luthers Tod zum 480. Mal. Anlass genug, einmal die gängige Erzählung von Reformator und Reformation zu hinterfragen. Der evangelische Kirchenhistoriker Volker Leppin von der Yale-Universität zeigt: Luther im Schicksalsjahr 1517 war anders als wir dachten. Weniger ein Wegbereiter der Moderne als vielmehr ein mittelalterlicher Mystiker. Wir fragen Volker Leppin nach dieser „mystischen Seite der Refomation“ − und nach einem Luther, den so kaum jemand kennt.
Volker Leppin ist einer der renommiertesten Forscher zu Mittelalter und Reformation. Besonderen Wert legt Leppin auf die allgemeinverständliche Vermittlung des aktuellen Forschungsstandes, wie er in unzähligen Büchern erfolgreich bewiesen hat.
Die mystische Seite der Reformation
⏰Credo am 19.02.2026 um 20:30 Uhr
➡️ mit Prof. Dr. Volker Leppin, ev. Kirchenhistoriker
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