Am ersten Donnerstag im Monat betet die Kirche besonders um Berufungen zum Priestertum und gottgeweihten Leben.
Heute hören Sie die Berufungsgeschichte von Pfarrer Thomas Horsch. Er war zunächst Lehrer im Gymnasium, bis er sich für das Priestertum entschied. Wie es dazu kam, erzählt er in der Spiritualität bei radio horeb.
Pfarrer Thomas Horsch wusste bereits sehr früh, dass sein Lebensweg einer mit klarer katholischer Ausrichtung sein sollte. Er war sich allerdings nach seinem Abitur unsicher, ob als Priester oder als Familienvater. Trotz des Rates seines Religionslehrers am Gymnasium und weiterer Bekannten Priester zu werden, entschied er sich zunächst dagegen. Er studierte katholische Religionslehre und Geschichte. Nach Beendigung des Studiums wurde er zunächst Lehrer am Gymnasium und empfand es als seine Hauptaufgabe, Jugendliche zu Gott zu führen. Neben seiner Arbeit nahm er bei den Pfadfindern an Camps und Ausflügen teil und verkündete auf diese Weise den Jugendlichen den Glauben. Wichtig für Pfarrer Horsch war es bereits damals, nicht nur durch Worte zu predigen, sondern den Glauben als Verbindung zu Christus mit Leben zu erfüllen um auch hierdurch Zeugnis zu geben. Nach einigen Jahren entschied sich der Gymnasiallehrer dann doch, Priester zu werden. Heute bereut er diese Entscheidung keineswegs, im Gegenteil. Dankbarkeit erfüllt Pfarrer Horsch darüber, die Heilige Messe feiern zu können und als Stellvertreter des Herrn und so in seinem Auftrag in der Beichte Versöhnung stiften zu können. Er gehört der Priestergemeinschaft des Heiligen Pfarrers von Ars an. Die Priester der Gemeinschaft leben in der Fraternität, sprich in Brüderlichkeit. Dies ist wichtig für ihn, da man dort gemeinsam lebt, arbeitet, betet und sich gleichzeitig getragen weiß.
Berufungsgeschichte – vom Lehrer zum Priester
⏰Spiritualität am 02.07.2026 um 14:00 Uhr
➡️mit Pfarrer Thomas Horsch
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