Wo Priester, Bischöfe und Ordensleute ihr Leben riskieren

Geschrieben am 22.03.2026
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Standpunkt – Pater Anton Lässer und Florian Ripka sprechen über Priester, die unter Einsatz ihres Lebens für Jesus und das Evangelium einstehen.

Vor 80 Jahren starb der "Löwe von Münster" – so wurde während der Hitler-Diktatur der Münsteraner Bischof Clemens August Graf von Galen genannt, wegen seiner mutigen Predigten gegen die Nazi-Ideologie.

Auch heute riskieren Priester, Bischöfe und Ordensleute in vielen Ländern der Welt ihr Leben, einfach weil sie durch ihren Dienst für die christliche Botschaft stehen.

Im Standpunkt berichten Pater Anton Lässer und Florian Ripka von Kirche in Not über Männer der Kirche in aller Welt, die unter Einsatz ihres Lebens für Jesus Christus und sein Evangelium einstehen. Stellvertretend für die zahllosen Glaubenszeugen hören wir den italienischen Missionar Pierluigi Maccalli und den deutschen Missionar Ha-Jo Lohre, die beide von Islamisten in Mali als Geiseln gefangen gehalten wurden.

"Das Wort verkünden, ob gelegen oder ungelegen." (2 Tim 4,2) Wo Priester, Bischöfe und Ordensleute ihr Leben riskieren

⏰Standpunkt am 22.03.2026 um 20:00 Uhr
➡️mit Florian Ripka, Geschäftsführer Kirche in Not; P. Dr. Anton Lässer, Internationaler Kirchlicher Assistent für Kirche in Not

Hier können Sie die Sendung nachhören.

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Pater Anton Lässer CP ist derInternationaler Kirchlicher Assistentvon KIRCHE IN NOT (ACN). Anton Lässer wurde 1961 in Höchst (Vorarlberg) geboren und war nach seinem Studium der Betriebswirtschaft zunächst als Unternehmensberater tätig. 1992 begann er mit dem Studium der Theologie an der Theologischen Fakultät in Augsburg, das er 1999 mit einem Lizenziat in Dogmatik in Rom abschloss. Im gleichen Jahr wurde er zum Priester geweiht. Bereits während seiner theologischen Ausbildung begründete er die Radioinitiative „Radio Horeb“ und war Vorsitzender der Internationalen Christlichen Rundfunkgemeinschaft e.V. 

Nach Tätigkeiten als Kaplan und Pfarrprovisor in seiner österreichischen Heimat und dem Abschluss seines Doktoratsstudiums in Rom trat er 2007 in die Kongregation vom Leiden Jesu Christi (Passionisten) ein, in der er 2011 die Ewige Profess ablegte. Im selben Jahr wurde er Direktor des Überdiözesanen Priesterseminars Leopoldinum Heiligenkreuz. Im September 2017 wurde er Wallfahrtsrektor und Leiter des Passionistenklosters in Maria Schutz in Niederösterreich.

Florian Ripka wurde 1976 in Roth geboren und wuchs in Hilpoltstein auf, wo er auch sein Abitur machte. Er absolvierte eine Lehre bei der Deutschen Bank in Nürnberg und studierte anschließend Betriebswirtschaftslehre in Regensburg und Pavia (Italien). Nach seinem Studium arbeitete er bei der Mittelbayerischen Zeitung in Regensburg, zuletzt als Regionaler Verkaufsleiter. Er wechselte nach München zu der Zeitarbeitsagentur Timecraft als Geschäftsstellenleiter. 

Seit 2007 arbeitet er bei "Kirche in Not", zunächst als Assistent der Geschäftsführung, 2012 wurde er zum stellvertretendenden Geschäftsführer, seit 2018 ist er Geschäftsführer.

Seine Lieblingsbibelstelle lautet: "Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens" (Joh 6,68). In seiner Freizeit ist er großer Fan der Sportmannschaften seiner Kinder (Fußball, Tennis, Hockey, Basketball). Außerdem zählen Laufen, der Familien-Hund, die Berge und das Reisen an den Atlantik zu seinen Hobbys.