Der zähe Kampf um Hilfe bei der Multisystemerkankung ME/CFS

Geschrieben am 11.05.2026
von

Lebenshilfe – Johann Hößle, Vater einer ME/CFS-kranken Tochter, beschreibt den belastenden Alltag von Betroffenen und Angehörigen.

Die Tochter von Johann Hößle war ein lebensfroher Teenager – bis sie an ME/CFS erkrankte. Seitdem kämpft sie zunehmend mit Erschöpfung, Schmerzen und einer starken Reizempfindlichkeit. Heute verbringt die junge Frau ihre Tage in einem abgedunkelten Zimmer. Für selbst einfachste Dinge des Alltags – Waschen, Essen, alles – ist sie auf Hilfe angewiesen. Die Ärzte sind ratlos.

In der Lebenshilfe schildern Johann Hößle und der Ehemann einer an ME/CFS erkrankten Frau das Leben mit einer Krankheit, die Betroffene immer weiter in die Isolation treibt und Angehörige vor immense Herausforderungen stellt.

ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom und bezeichnet eine noch wenig erforschte Multisystemerkrankung. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Betroffenen dramatisch gestiegen – besonders unter jungen Menschen. Bis Ende 2024 wurden in Deutschland rund 650.000 Erkrankte gezählt; Experten gehen jedoch von einer höheren Dunkelziffer aus.

Das unsichtbare Leiden: Der zähe Kampf um Hilfe bei der Multisystemerkankung ME/CFS

⏰Lebenshilfe am 12.05.2026 um 10:00 Uhr
➡️mit Johann Hößle, Vater einer ME/CFS-kranken Tochter und ein Ehemann einer betroffenen Frau

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