19.09.2026

Gefangen im falschen Körper? Aktuelle Erkenntnisse zur Diagnose "trans" bei Kindern und Jugendlichen

Ref.: Dr. Alexander Korte, Kinder- und Jugendpsychiater und Psychotherapeut, Autor, München Immer mehr Kinder und Jugendliche geben an, sie seien im falschen Körper geboren. Die Diagnose "Störung der Geschlechtsidentität" hat sich innerhalb von zehn Jahren verachtfacht - wobei es inzwischen vor allem Mädchen sind, die sich als Jungs identifizieren. Deutschland gehört zu den Ländern, die bei der Behandlung einen so genannten affirmativen Ansatz vorgeben - das heißt, die Selbstwahrnehmung des Kindes soll grundsätzlich nicht hinterfragt werden. Eine medikamentöse Behandlung z.B. mit Pubertätsblockern wird nicht ausgeschlossen. Der Münchner Kinder- und Jugendpsychiater und Psychotherapeut Dr. Alexander Korte gehört zu den Stimmen in der öffentlichen Debatte, die vor Schritten zur Geschlechtsangleichung bei Minderjährigen warnen. Er stützt sich dabei nicht nur auf eigene Erfahrungen als Therapeut, sondern auch auf wissenschaftliche Studien zur Diagnose "trans" und zu den Folgen von medizinischen Geschlechtsangleichungen. In der Lebenshilfe sprechen wir mit dem Autor von "Hinter dem Regenbogen" über die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema.