Ref.: Dr. Markus Hoffmann, Institut für dialogische und identitätsstiftende Seelsorge und Beratung (IdiSB)
Jungs gelten als wild, unruhig und leider oft auch als Störenfriede. Ihre Freude am Raufen und am Wettkampf werden ihnen oft als Aggressivität ausgelegt. Der Vater jedoch kann dem Jungen einen gesunden Raum für adrenalingeladene Spiele und körperbetontes Kräftemessen geben. Außerdem ist er über lange Phasen der Kindheit für den Jungen wesentliches Vorbild und Ideengeber – vor allem im Umgang mit den eigenen Emotionen. In der Lebenshilfe betrachten wir in der letzten Folge unserer Reihe über die Entwicklung der Geschlechtsidentität die dynamische Beziehung zwischen Vater und Sohn. Der Entwicklungspsychologe Dr. Markus Hoffmann schlüsselt auf, wie der Vater gut auf die Bedürfnisse seines Jungen nach männlicher Zuwendung und Erklärung einer verwirrenden Welt eingehen kann.
22.07.2026
