25.10.2026

100 Jahre Weltmissionssonntag: Gesandt in die Welt im 21. Jahrhundert

Ref.: Msgr. Wolfgang Huber, Präsident von missio MünchenRef.: Christian Selbherr, Journalist, Redakteur bei missio München Vor 100 Jahren führte Papst Pius XI. den Weltmissionssonntag ein. Damit wollte er vor allem deutlich machen, dass die Mission ein Auftrag nicht nur für einzelne Ordensleute war, die in die Welt auszogen - sondern eine Aufgabe für die ganze Kirche. In München gab es damals schon längst den 1838 von König Ludwig I. von Bayern gegründeten "Ludwig Missionsverein", das spätere päpstliche Missionswerk missio München. Auch hier ging und geht es darum, Missionare in aller Welt durch ganz konkrete Hilfen aus Deutschland zu unterstützen. Im Standpunkt sprechen wir zum Jubiläum des Weltmissionssonntags mit dem Präsidenten von missio München, Msgr. Wolfgang Huber, und dem missio-Redakteur Christian Selbherr über das Selbstverständnis des päpstlichen Missionswerks in der heutigen Zeit. Unter anderem sprechen sie über aktuelle Hilfsprojekte im bitterarmen Madagaskar, für Straßenkinder auf den Philippinen und im von der jüngsten Sturzflut schwer getroffenen Nepal. Dabei geht es aber auch um die Frage, wie Mission aussehen kann, wenn die Heimat zwar noch relativ reich an materiellen Mitteln ist - aber die einstigen Missionsländer zumeist reicher an spirituellen Gütern sind.