16.03.2026

Die wahre Heimat. Wie ich als heidnischer Nazi zum Reich Gottes fand

Ref.: Leo Neuman, Autor Trügerische Heimat Der einstige Neonazi Leo Neuman beschreibt die Versuchungen des rechtsextremen Gedankenguts und seinen gefährlichen Ausstieg aus der Szene. In seinem Zimmer hing ein Bild von Adolf Hitler. Das Dritte Reich faszinierte Leo Neuman von Jugend an - inmitten seines von häuslicher Gewalt, emotionaler Kälte und Alkohol geprägten familiären Umfeldes versprach die Naziideologie Halt und Orientierung. Als junger Mann stieg er tief in die rechtsextreme Szene ein, wurde Mitglied der NPD und der „Nationalistischen Front. Doch als bei Brandanschlägen auch Frauen und Kinder Opfer der entfesselten Gewalt wurden, regte sich das Gewissen des überzeugten Neonazis... In der Lebenshilfe beschreibt Leo Neuman den schmerzhaften und gefährlichen Weg aus der Szene, und wie der christliche Glaube ihm schließlich die Heimat geschenkt hat, die er von Kindheit an vergeblich gesucht hatte. Dabei sprechen wir mit dem Autor von "Trügerische Heimat" auch über neue rechtsextreme Tendenzen - und wie man sie von einem legitimen konservativen Gedankengut unterscheiden kann.