2021 10 Monatskommentar Oktober

Veröffentlicht am 30.09.2021
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Der Monat Oktober steht im Zeichen des Rosenkranzes und der Mission. Viele Bischöfe unseres Landes haben während der Zeit der Epidemie mit unseren Zuhörern den Rosenkranz gebetet. Es ist wichtig, diesem Gebet wieder mehr Beachtung zu schenken, zumal die Gottesmutter bei jeder Erscheinung in Lourdes und Fatima darum gebeten hat. Papst Franziskus legt den Finger auf die Wunde, der schon als Erzbischof von Buenos Aires gesagt hatte: „In vielen diözesanen Verwaltungssitzen ist die Atmo- sphäre kalt und geschäftsmäßig, und manchmal kann man dort die Abneigung gegen die Anbetung und den Rosenkranz kaum verbergen.“ Auf die Frage, wie man Hoffnung für sein Leben finden kann, antwortete er in einem Interview mit T. Leoncini in dem Buch „Gott ist jung“: „Erbitten wir von Ihm die Hoffnung und zwar mit dem Rosenkranz in Händen, als demütige Diener des Guten. Manchmal kommt es vor, dass ich junge Katho- liken höre, die glauben, sie hätten zu viele Termine, um beten und mit der Muttergottes
und Jesus sprechen zu können. Wenn man mit dem Herzen zur Muttergottes spricht, wird man immer gehört. Es ist ein Akt der Liebe, den ihr euch selbst schenken könnt: Richtet doch diesen festen Blick, den ihr sonst immer auf euer Smartphone lenkt, einfach einmal für ein paar Minuten auf den Rosenkranz und betet auf diese Weise: Die Muttergottes ach- tet nicht auf die Form, sondern auf den Inhalt, das ist also kein Problem. Die Muttergottes
achtet auf ein ehrliches Herz.“