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2019 04 25: Predigt von Pfarrer Bechter - Der Friede und die Wunden Jesu

Veröffentlicht am 25.04.2019
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Pfr. August Bechter (Schwarzenberg, Österreich) - Predigt ab 2:55

Nach dem Schrecken des Karfreitags ist das Erste, das Jesus seinen Jüngern sagt: "Friede sei mit euch!" Er will ihnen diesen Frieden, den Er hat und den sie in dieser Welt nicht bekommen, einfach schenken. Auch uns will Er ihn schenken.
Aber Jesus bringt seinen Jüngern nach Seiner Auferstehung nicht nur den Frieden. Er bringt und zeigt ihnen die Wundmale. Er gibt ihnen zu verstehen, dass Seine Kirche verfolgt werden wird. Dass es nicht einfach wird. Aber Er hat gesagt: "Ich bin bei euch".
Ob will wollen oder nicht wollen, wir sind in diesen Kampf hineingestellt. Und wenn wir uns für das Reich Gottes einsetzen, dann werden wir nicht ohne Schrammen, ohne Beulen, ohne Wunden, ohne Narben davonkommen. Aber wie Jesus seine Wunden den Jüngern zeigt, werden wir unsere Wunden Jesu zeigen können.
Jesus hat dies (den Kampf, die Schwierigkeiten) seiner Kirche vorausgesagt und er selbst hat seine Wunde bewahrt:
'"Fürchtet euch nicht vor diesen Wunden. Ich bin bei euch!"

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Evangelium nach Lukas:
Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.
Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße. Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen. Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist. Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift. Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr seid Zeugen dafür.
(Lk 24, 35-48)